Ende September besuchten wieder mehr als 100.000 Besucher*innen das 12. STADT UND LAND-Festival der Riesendrachen auf dem Tempelhofer Feld. Profis und Laien ließen zwischen
11 und 20 Uhr mehr als 2.000 Drachen in die Luft steigen.
Comic-Helden, bunte Fische, Bären, Wale, Oktopoden, ein Wolf und ein Adler schwebten am 27. September am Berliner Himmel. Mehr als 80 professionelle Drachenpiloten, darunter etliche Welt- und Europameister, waren mit ihren handgefertigten Riesendrachen dabei, auch viele Kinder und Familien ließen eigene Drachen steigen und sorgten dafür, dass weit mehr als 2.000 Drachen zwischen 11 und 20 Uhr über dem Tempelhofer Feld schwebten. Mit der zwölften Ausgabe ist die Millionengrenze überschritten worden. Über alle Jahre hinweg waren mittlerweile über eine Millionen Menschen bei diesem besonderen Event. „Was 2012 begann, ist seit einigen Jahren das vermutlich größte Familienfest Berlins. Die Freude in den Gesichtern der großen und kleinen Besucher*innen lohnen die Anstrengungen, die wir für die Veranstaltungsorganisation unternehmen“, sagte Frank Hadamczik, Pressesprecher der STADT UND LAND. Auch aus Thailand, Italien und erstmals aus Irland waren Drachenteams nach Berlin gereist, um die besonderen Bedingungen auf dem Tempelhofer Feld zu nutzen. Der größte Drachen war in diesem Jahr ein 30 Meter großer Zwerg, der aus 1.800 qm Tuch gefertigt wurde und in zwei Säcken verpackt 60 Kilogramm wiegt.

Nicht nur in der Luft, sondern auch am Boden gab es viel zu sehen. Ein buntes Rahmenprogramm mit viel Musik und Unterhaltung sorgte für zusätzliche gute Laune. Der Kinderzirkus Cabuwazi, Tanzschulen und Sportvereine sorgten für Stimmung auf der Bühne. Eine Präsentationsfläche, Hüpfburgen und eine große asiatische Drachenausstellung sowie ein abwechslungsreiches Showprogramm rundeten das Familienfest ab. Auch die veränderte An- und Abreise hielt die Besucher*innen nicht von einem Besuch ab. Die U- und S-Bahnhöfe Tempelhof wurden diesmal erstmals während der Veranstaltung nicht angefahren. Auch die Autobahnabfahrten Tempelhof waren gesperrt.