Papier in all seinen Facetten

paper positions berlin in der Telekom Hauptstadtrepräsentanz, Foto: NataliaCarstens

Vom 27. bis zum 30. April öffnet die siebte Ausgabe der paper positions berlin in der Telekom Hauptstadtrepräsentanz wieder ihre Pforten und präsentiert ausdrucksstarke Kunstwerke von über 50 internationalen Galerien, die das kreative Potenzial von Papier hervorheben und die Grenzen des Mediums erweitern.

Ob mit Bleistift, Kohle, Feder und Tinte, Aquarell und Gouache gestaltet oder in Form von Collagen, Scherenschnitten, Autographen und Skulpturen, kaum ein künstlerisches Material ist so facettenreich und dabei zugleich auch so fein und verletzlich. Doch nicht nur für Künstler*innen ist die Kunstmesse rund ums Papier ein ganz besonderes Highlight, sondern auch für Sammler*innen bieten sich hier einmalige Chancen. Junge Kunstbegeisterte werden eingeladen, hier ihre ersten Kunstkäufe zu tätigen, während bereits erfahrene Kunstliebhaber*innen ihre Kollektion durch einzigartige Werke erweitern können, die die Kunstschaffenden in ihren spontansten und freisten Momenten zeigt.

Dabei präsentiert sich die Messe so international wie nie. Teheran, Riga, Tokio, Turin, Kyiv und Amsterdam sind nur einige der Standorte der teilnehmenden Galerien. Die paper positions berlin ist längst zum renommierten Treffpunkt der internationalen Kunstszene avanciert. 

Ardan Özmenoğlu, Berliner, 2016, Mixed Media on post-it notes, 175 x 145 cm, Foto: Courtesy of the artist and Anna Laudel Gallery

Tiefrote Farbflächen, umgeben von hellen Sandtönen, so farbgewaltig treten die Werke von Raha Khosroshahi am Stand der O Gallery aus Teheran auf und erinnern dabei an Lava, das sich durchs Erdreich gräbt. Humorvoller geht es dabei am Stand der Galerie Bradwolff & Partners zu, die für die Messe aus Amsterdam angereist ist. Die Werke des Künstlers Greg Colson machen hier in Form von Statistiken, Tabellen und Diagramme spielerisch darauf aufmerksam wie verbissen wir Menschen alles zu messen und ermessen versuchen. Die Wände der Messekabine der Anna Laudel Galerie zieren hingegen Unmengen an Posts-its der türkischen Künstlerin Ardan Özmenoğlu, die mit der Wahl der Post-its sowohl das Alltägliche aber auch die besondere Funktion des Papiers als Träger von Erinnerung würdigt. Viele kleine Zettel ergeben in ihren Werken ein beeindruckendes Ganzes.

Aber auch die Berliner Galerien sind zahlreich vertreten, so zeigt die Wichtendahl Galerie die vielseitigen Papierschnitte von Annette Schröter und Reinhard Wöllmer. Jarmuschek + Partner präsentiert sich gleich mit drei außergewöhnlichen Künstler*innen aus Deutschland, Lettland und Albanien auf der Messe, zu sehen sind dann Arbeiten von Helena Hafemann, Jãnis Šneiders und Majla Zeneli. Während die mianki.Gallery die paper  positions berlin mit den skulpturalen Arbeiten der Südkoreanerin Gisoo Kim bereichert, welche durch ihre Feinheit und Harmonie begeistern.

www.paperpositions.com/berlin/

Secured By miniOrange