Mit einem bunten Kultur-Programm begrüßen Brandenburg und Berlin den Frühling. Hier einige Tipps für Sie!
Sauerkohl und Missetaten ‒ Ein musikalisches Wilhelm-Busch-Programm
Komödie am Kurfürstendamm, Ernst-Reuter-Saal
Ein vergnüglicher Abend erwartet Sie! „Wie wollte man den deutschen Humor definieren, wenn es Wilhelm Busch nicht gegeben hätte?“, fragte einmal der Illustrator, Schriftsteller und Grafiker Tomi Ungerer. Katharina Thalbach und Pierre Besson zitieren Texte und Gedichte des berühmten Zeichners und Satirikers. Vertont vom Komponisten Torsten Rasch, werden in der Interpretation der Künstler ungezogene Kinder, streitende Paare, versoffene Kleriker, Männer auf Brautschau und ein Rabe, der eine Spur der Zerstörung hinterlässt, lebendig.
02., 03. April, 09., 10. Mai, 06. und 07. Juni 2026
www.komoedie-berlin.de

Vielfalt auf den Tasten
Konzerthaus Berlin
Klaviermusik in vielerlei Facetten ist in diesen Konzerten zu erleben: Das 12. Berliner Klavierfestival präsentiert im Berliner Konzerthaus mit jeweils einem Klavierabend Pianistinnen und Pianisten, die sich – oft jenseits des musikalischen Mainstreams – durch ihre Spielfreude, ihre Lust am Experimentieren, durch ihren Gestaltungswillen und eine hohe virtuose Brillanz auszeichnen. Der Kleine Saal des berühmten Hauses ist der einladende Ort für die Abende voller Wohlklang.
21.,23.,25.,27. und 29. April 2026
www.berliner-klavierfestival.de

Als Tom Waits bei Chuck Berry auf dem Sofa lag
Theater am Rand, Zollbrücke
Es liegt nicht um die Ecke, nicht mal im S-Bahn-Bereich, dieses kleine Theater direkt am Grenzfluss Oder. Über die inzwischen achtundzwanzig Jahre seines Bestehens hat es sich jedoch einen weithin bekannten Namen gemacht. Der Abend gehört zu einem abwechslungsreichen Spielplan und erzählt von einer Begegnung Tom Waits` mit Chuck Berry: Der junge Waits kommt nach New York. Ein irrwitziger Zufall bringt ihn in Berrys Garderobe. Hier, im Backstagebereich, lernt er die größten Musiker des 20. Jahrhunderts kennen … Erzählend und singend, pointiert, leidenschaftlich, mit heiligem Ernst und viel Ironie nehmen sich die drei Protagonisten dieser Story an.
24. und 25. April 2026
www.theateramrand.de

8. Sinfoniekonzert des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt
Nikolaisaal, Potsdam
Wenn Deutschlands Trompeten-Shootingstar Simon Höfele auf sein großes Vorbild Wynton Marsalis zu sprechen kommt, gerät er ins Schwärmen: „So improvisieren zu können wie er, ist ein Traum!“ Dass der legendäre amerikanische Jazztrompeter auch ein gestandener Komponist mit weitem Horizont ist, zeigt sein Trompetenkonzert aus dem Jahr 2023, das der Künstler zu Gehör bringt. Ähnlich vielfältig sind die stilistischen Einflüsse, die der Wahl-New-Yorker Antonín Dvořák 1892 in seiner berühmtesten Sinfonie verarbeitete – der Vision einer neuen Welt voller kultureller Vielfalt. Unter der Leitung von Steven Sloane musiziert das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt.
18. April 2026
https://www.nikolaisaal.de
