Sicher, praktisch, innovativ und zum Schmunzeln

Foto: www.pd-f.de/Paul Masukowitz
Foto: www.pd-f.de/Paul Masukowitz

Radfahren boomt, Corona hat den Trend sogar noch verstärkt. Ob Radtouren statt Mittelmeer-Urlaub, die Angst vor Ansteckungen im öffentlichen Nahverkehr oder einfach auch die Lust auf mehr körperliche Betätigung – die Gründe für den Fahrradboom in Deutschland liegen auf der Hand. Besonders E-Bikes haben 2020 das Geschäft angetrieben, von den verkauften 5,04 Millionen Rädern hatten 1,95 Millionen einen Elektro-Antrieb. Mittelfristig rechnet die Branche damit, dass jedes zweite neue Fahrrad einen Motor haben wird. Parallel boomt auch der Markt für Zubehör, mit denen man sein Rad sicherer machen, schnell für einen anderen Verwendungszweck umbauen oder einfach auch individueller gestalten kann. 

1. Fahrradklingeln

Union-Klingel
Union-Klingel

Muss ja nicht das Auto sein, um zum Bundesliga-Spiel zu kommen. Mit den Parkplätzen ist das ohnehin immer so eine Sache, ob am Olympiastadion oder an der Alten Försterei. Also das Fahrrad nehmen – und dazu die passende Klingel in den Vereinsfarben mit Logo montieren – solche Klingeln pimpen jeden Drahtesel auf. Bei der Hertha-Klingel klackt ein kleiner Schuh an einen Ball, die Union-Klingel ist klassischer gehalten. Preis: je 9,95 Euro zzgl. Versandkosten, die Hertha-Klingel gibt es für Mitglieder für 8,95 Euro. Zu beziehen online über die Fanshops:
www.herthabsc.de
www.union-zeughaus.de

2. Rücklicht

Rückleuchte Busch & Müller. Foto: www.pd-f.de/Florian Schuh
Rückleuchte Busch & Müller. Foto: www.pd-f.de/Florian Schuh

Der in Meinerzhagen im Sauerland ansässige Beleuchtungsspezialist Busch & Müller hat zur neuen Radsaison ein sehr kleines und flaches Rücklicht vorgestellt. Das „Secuzed“ hat einen inkludierten Rückstrahler, der durch seine neue Prismentechnologie der kleinste seiner Art ist, der die StVZO-Vorschriften erfüllt. Es kommt in zwei Versionen, mit Standlicht für den Dynamobetrieb und zur Verwendung am E-Bike. Das Secuzed erlaubt die Montage am Schutzblech oder Rahmenrohr in jedem beliebigen Winkel. Preis: 24,90 Euro für beide Varianten.
www.bumm.de

3. Faltschloss

Foto: www.pd-f.de/Paul Masukowitz
Foto: www.pd-f.de/Paul Masukowitz

Wer will das schon erleben: Man kommt aus dem Haus, will sich auf sein Rad schwingen – aber es ist nicht mehr da. Ein gutes Schloss hätte den Klau vielleicht verhindert. Der neueste Trend sind „smarte“ Modelle, die sich per App öffnen und schließen lassen. So bietet Abus als Vervollständigung seiner Bordo-Produktreihe das Faltschloss „Bordo 6500A SmartX“ an. Es gehört der höchsten Abus-Sicherheitsstufe 15 an, ist 110 Zentimeter lang und verfügt über einen Alarmmodus mit einer Lautstärke von 100 Dezibel. Schließen lässt sich das Bordo über eine Smartphone-App und eine Fernbedienung, es ist aber nicht gerade billig. Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers: 249,95 Euro, bzw. 299,95 mit Fernbedienung.
www.abus.com

4. App für „Matschfans“

App für Matsch-Liebhaber
App für Matsch-Liebhaber. Foto: www.pd-f.de/Jochen Kleinherz (mainfrankengraveller.de)/Gunnar Fehlau (overnighter.de)

Sunseeker, Windseeker und ähnliche Apps sind beliebt bei Fotografen oder Surfern. Jetzt kommt das Pendant für Mountainbiker: Mudseeker kennt nicht nur die Wege in deiner Nähe, sondern auch deren Beschaffenheit und kombiniert dies mit den Wetterdaten der letzten Wochen. Bestimme einfach Dein Mud-Level auf der XAchse (Nässe) und der YAchse (Dreck) – treffsicher schickt Dich die App auf den für dich idealen Trail. Aber Vorsicht: Mudseeker übernimmt keine Haftung für Verunreinigungen und daraus resultierende Schäden am Bike. Reiseradler nutzen die App „invers“: Durch entsprechende Einstellungen umfahren sie allzu matschige Streckenpassagen. System: Google Android und Apple iOS. Preis: 2,99 Euro
www.overnighter.de

5. Lastenrad-Umbau

xtracycle-Verlängerungskit zum Lastenrad. Foto: www.pd-f.de/Arne Bischoff
xtracycle-Verlängerungskit zum Lastenrad. Foto: www.pd-f.de/Arne Bischoff

Lastenräder sind im Zuge der Verkehrswende schwer im Kommen. Wer eine platzsparende Lösung sucht, kann zum Longtail greifen. Dabei handelt es sich auf den ersten Blick um herkömmliche Fahrräder bzw. E-Bikes, die mit einem verlängerten Gepäckträger ausgestattet sind. Das Hinterrad wird dabei etwas nach hinten versetzt. Am großen Träger können bis zu vier Packtaschen oder auch zwei Kindersitze montiert werden. Die US-Firma Xtracycle hat mit dem „Leap“ ein Kit im Angebot, mit dem sich gängige Fahrräder mit wenigen Handgriffen zum Lastenrad umbauen lassen. Preis: 649,90 Euro
www.xtracycle-deutschland.de

6. Abschleppseil für Kids

Abschleppseil für Kids. Foto: www.cosmicsports.de/pd-f
Abschleppseil für Kids. Foto: www.cosmicsports.de/pd-f

Wenn Eltern mit ihrem Nachwuchs auf Tour gehen, dann kann das „Shotgun-MTB-Abschleppseil“ von Shotgun ein praktischer Helfer sein. Er koppelt die Räder und macht die Bergfahrt so zu einem gemeinsamen Erlebnis. Und die Kids verlieren vor lauter Anstrengung nicht den Spaß am Pedalieren… Preis: 60 Euro

7. Airbag für Radler

Hövding-Airbag. Foto: Bernd Karkossa
Hövding-Airbag. Foto: Bernd Karkossa

Ein Schalkragen, der sich im Falle eines Falles nach dem Airbag- Prinzip zu einem schützenden Helm aufbläst – das ist das Prinzip des Hövding-Kopfschutzes; der schon 2013 auf den Markt kam. Inzwischen ist die dritte Generation des schwedischen Herstellers da – umfassend überarbeitet und bereit für die „smarte Stadt“: Fahrten und Fahrverhalten werden über Bluetooth analysiert, bis zu fünf Notfallkontakte können hinterlegt werden. Sie bekommen eine Nachricht mit GPS-Standortdaten, sollte der Hövding 3 ausgelöst haben. Gunnar Fehlau vom pressedienst-fahrrad: „Der Hövding ist der Mittelstürmer unter den Kopfschützern für Radfahrer: Bis zum Einsatz maximal unauffällig und dann, ZACK, 100 Prozent Präsenz und Erfolg! In seiner dritten Generation noch besser.“ Preis: 299 Euro.
www.hovding.com

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