Eine Erfolgsgeschichte feiert Geburtstag

Berlins – und auch Deutschlands – wohl bekannteste Currywurst beging am 15. Januar 2026 ein besonderes Jubiläum – 45 Jahre geht es nun schon um die Wurst – die „Stenschke-Wurst“, benannt nach deren Schöpfern, Vera und Lutz-Michael Steschke, die sogar Hollywoodstars wie Tom Hanks mundet.

Was im Januar 1981 als kleiner Imbiss am Mehringdamm begann, hat sich zu einer echten Berliner Institution entwickelt, die weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus bekannt ist. Gegründet vom Berliner Ehepaar Lutz- Michael und Vera Stenschke, ist Curry 36 heute aus Berlin nicht mehr wegzudenken.

Lutz-Michael und Vera Stenschke – Fotos: mehnert_paris

„Ich hätte gerne, dass mir jemand ein Appartement in Berlin schenkt […] Am besten fußläufig zu ‚Curry 36‘!“ Diesen Wunsch hat nicht irgendwer geäußert, sondern Hollywood-Star Tom Hanks höchstpersönlich. Ja, „Curry 36“ hat viele Fans, Berliner wie Touristen stehen, sich durchaus auch die Beine in den Bauch, um die leckeren und legendären Köstlichkeiten zu erstehen. Dass „Curry 36“ einmal so groß – und zu einer veritablen Hauptstadt-Marke – werden würde, damit hatte Lutz-Michael Stenschke zu Beginn natürlich nicht gerechnet. Sein Business begann vor mehr als 40 Jahren vorerst im Kleinen, Beschaulichen. Mit 24 Jahren entschloss sich der damalige Student, zusammen mit seiner Frau Vera einen Holzwagenimbiss zu kaufen. Am Mehringdamm in Kreuzberg. Im Eingang der Hausnummer 36. Soweit die Zahl. Allerdings ging man vorerst noch als „Wurstmaxe“ an den Start. Schnell begeisterten die Leckereien die Menschen in der näheren, dann auch der weiteren Umgebung. Mit guten, „ehrlichen Produkten für alle“, wie Stenschke sagt, und wohl auch dank dem cleveren Re-Branding wuchsen Nachfrage und Erfolg stetig weiter. Neben der biozertfizierten Wurst vom Havelländer Apfelschwein mit und ohne Darm bietet er auch eine vegane Variante auf Sojabasis. Gebraten wird in Erdnussöl … und immer schön gedreht. „Eine gute Wurst braucht Zeit!“, betont der Gastronom. Und darauf schwört der Nachbar ebenso wie der Promi aus Übersee, siehe Tom Hanks. Entsprechend augenzwinkernd ist der heutige Claim der Marke: „Praktisch ein Weltkulturerbe“. Mittlerweile gibt es „Curry 36“ an mehreren Stellen in der Hauptstadt: am Mehringdamm 36, am Bahnhof Zoo, im Berliner Hauptbahnhof sowie im Bahnhof Warschauer Straße. Currywürste und der Original Curry 36 Tomatenketchup sind zudem im Lebensmitteleinzelhandel erhältlich.

45 Jahre „Stenschke-Wurst“ – eine Erfolgsgeschichte

Die Kultwurst, mit oder ohne Darm, traf von Anfang an den Nerv der Stadt und wurde schnell zum Hotspot für alle, die es ehrlich, bodenständig und gut mögen. „Ein wesentlicher Erfolgsfaktor von Curry 36 ist die gleichbleibend hohe Qualität, die wir unseren Gästen seit 45 Jahren bieten“, sagt Inhaber Lutz-Michael Stenschke. „Unsere Kundinnen und Kunden wissen, dass sie sich auf uns verlassen können – geschmacklich wie preislich.“ Die leckeren Currywürste finden sich auch bei vielen Caterings wieder und werden als Mitternachtssnack bei Events und Bällen gereicht. Wo sie sich dann auch das Ehepaar Stenschke munden lässt, denn sie sind nicht nur gerne mit Freunden in der Stadt unterwegs, sondern nach wie vor Fans ihrer eigenen Würste, genauso wie der Familienhund, mit dem das Ehepaar zur Entspannung lange Spaziergänge macht.

www.curry36.de

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